Kinderfahrradhelm

Das Kinder im Laufe ihrer Entwicklung viele Stürze, Prellungen etc. mitnehmen, weiß jeder. Kinder sind in diesem Punkt einfach viel unbedarfter, kurz, sie machen sich noch keine Gedanken über mögliche Folgen. Sie rennen, toben, laufen und springen einfach. Sie müssen es erst noch lernen, dass in manchen Situationen Vorsicht gilt. Kinder nehmen Verletzungen ganz anders an als wir Erwachsene. Im Grunde genommen sind sie oftmals einfach viel tapferer als ein Erwachsener.

Kind im Kindersitz

Kind im Kinderfahrradsitzmit Helm – © Klaus Eppele – Fotolia.com

Natürlich muss man aber Kinder trotzdem in einigen Situationen schützen – nicht zuletzt auch vor sich selbst. Besondere Situationen sind beispielsweise wenn Kinder anfangen etwas zu lernen, wie z.B. das Fahrradfahren, das Reiten, das Schwimmen, das Inlineskaten etc. Im Verlauf des Lernprozesses wird es vermehrt zu Stürzen und somit auch zu Verletzungen kommen – was auch völlig normal ist, denn das gehört einfach dazu.

Um diversen Verletzungen vorzubeugen, sollte man sein Kind im Vorfeld gut ausrüsten. Insbesondere der empfindliche Kopf muss ausreichend geschützt werden, falls es doch einmal zu einem schlimmern Sturz kommen sollte. Desweiteren gibt es noch Knie- Ellenbogen- sowie Handschützer, die für das Erlernen erst einmal ganz hilfreich sein können.

Ein Helm ist unbedingt zu empfehlen, wenn Sie Ihrem Kind beispielsweise das Fahrradfahren beibringen wollen. Auch wenn Sie Ihr Kind bereits bei sich auf Kinderfahrradsitz oder dem Kinderfahrradanhänger transportieren wollen, sollte es einen Helm tragen – auch Sie können einmal stürzen, selbst- oder fremdverschuldet. Und für diesen Fall sollte Ihr Kind vorbereitet sein. Ein Helm schützt den empfindlichen Kopf vor schweren Verletzungen, die im Ernstfall auch Spätfolgen nach sich ziehen können.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Kinder immer Helme tragen sollten, wenn die Sturzgefahr als groß einzustufen ist. Wenn Ihr Kind einmal stürzt, haben Sie immerhin etwas zu Vorbeugung getan. Es wäre veranwortungslos Ihr Kind in einer als gefährlich eingestuften Situation nicht ausreichend zu schützen.

Unterschiedliche Helmarten

Es gibt zahlreiche verschiedene Arten von Helmen. Ein Fahrradhelm beispielsweise ist sieht etwas anders aus als ein Reithelm. Dennoch haben sie alle eines gemeinsam – sie schützen den Kopf. Beim Kauf eines Helmes sollte man einige Dinge unbedingt beachten und er darf auch ruhig etwas teurer sein. Qualität hat nun einmal seinen Preis, aber ein gut geschützer Kopf ist das Wichtigste, besonders für Ihr Kind.

Ein guter Helm sollte in jedem Fall passen. Probieren Sie deshalb den Helm in einem Fachgeschäft aus und lassen Sie sich umfassend beraten. Es gibt Standarthelme die genauso gut sein können wie ein teurer Helm einer besonderen Marke. Wichtig ist hierbei, dass der Helm für Ihr Kind passt, farblich auch im Dunkeln gut zu erkennen ist, dem Kopf Luft zum Atmen lässt und vorallem auch nicht zu schwer ist. Helme sollten grundsätzlich über ein Dreipunkt-System geschlossen werden können. Dies sorgt für einen festen sowie sicheren Sitz und bietet Ihrem Kind ausreichend Schutz.

Wo vor schützt ein Helm?

Ein Helm schützt vor gefährlichen Verletzungen des Kopfes. Der Kopf ist ein empfindliches Organ unseres Körpers – Verletzungen hier können im Ernstfall Spätfolgen haben. Natürlich muss nicht jede Verletzung auch besonders gefährlich sein, aber vorbeugen für den Ernstfall ist besser als es drauf ankommen zu lassen. Mitunter kann ein Sturz erst einmal harmlos aussehen und Sie merken Ihrem Kind nichts an. Später jedoch kann es über Kopfschmerzen oder auch Übelkeit klagen – in diesem Fall wäre ein Helm besser gewesen. Selbst wenn dieser im Falle eines Sturzes kaputt gehen sollte, so wissen Sie doch, dass er geholfen hat, wenn Ihrem Kind nichts Schlimmes passiert ist.